Voneinander zu unterscheiden, aber nicht zu trennen: Die alte theologische Formulierung trifft auf das Miteinander von diakonischer und seelsorglicher Arbeit in besonderer Weise zu. Beim 44. Tag der Seelsorge werden wir Möglichkeiten und Grenzen ausloten, wie Seelsorge und Diakonie im 21. Jahrhundert noch besser miteinander kooperieren und voneinander lernen können. Auf dieser Suche werden uns Ulrich Lilie und Christina Siegl begleiten.
Als ehemaliger Präsident der Diakonie Deutschland, als Theologischer Vorstand der Graf-Recke Stiftung und als Hospizseel-sorger verkörpert Pfarrer Ulrich Lilie beide Arbeitsfelder. PD Dr. Christina Siegl habilitiert an der Ruhr-Universität Bochum zu Fragen der Sozialdiakonie am Beispiel der Bahnhofsmission. In den Workshops zur „Hochwasserseelsorge“ und zur „Quartiers-seelsorge“ werden wir uns mit neuen Seelsorgeformen beschäftigen, die im Zusammenspiel von Diakonie und verfasster Kirche entstanden sind.
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Tag mit uns entweder vor Ort im Haus der Kirche in Düsseldorf oder online von zuhause aus
verbringen!

